Unter dem Motto
"An die Freude" – Robert Burns meets Friedrich Schiller
Ein Abend mit bisher unveröffentlichten Gedichten und Liedern von Robert Burns, übertragen von Dieter Berdel ins Wienerische, sowie ausgewählte Texte von Friedrich Schiller
Stimme Cornelius Obonya, Wolfram Berger
Musik Jon Sass (Tuba), Emily Stewart (Violine),
Peter Havlicek (Kontragitarre)
Weitere Interpreten des Abends:
Caledonian Pipes & Drums Burgenland, Colin Munro
Moderation Christoph Wellner
Danke an alle Mitwirkenden und Mitglieder, sowie an die Teams von Whisky-Consultants und Whisky-Pralinen.
Fotocredits: Robert Burns Society Austria
Disclaimer: Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen sie der Veröffentlichung von Fotos, Film- und Tonaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, ausdrücklich zu.
27. April bzw. 29. Juni 2024
Ein schottisch-wienerischer Spaziergang auf den Wiener Friedhöfen St. Marx und Hernals. Erleben Sie kurzweilige Grabinschriften, Epitaphe, von Robert Burns. Seine gereimten, bissigen Satiren, oft nur Vierzeiler, richteten sich vor allem gegen skrupellose und heuchlerische Vertreter von Staat und Kirche sowie gegen präpotente Adelige. Botschaften dieser Form hinterließ Burns auf Trinkgläsern, Servietten, Fensterscheiben und sogar auf Banknoten.
Die Events am Samstag 27.4.2024 auf dem Friedhof St Marx war ausverkauft bei schönstem Frühlingswetter bzw. am 29.6.2024 am Friedhof Hernals bei 35 Grad Außentemperatur (!). Zum Schluß jeweils begleitet mit köstlich, erfrischendem Wiener Lager "Strizzi" von der Rodaunder Braumanufaktur.
Unsere Gäste waren: Wolf Bachofner und Robert Reinagl
Peter Havlicek und Margit Ulm sangen, dudelten und spielten.
Präsentation des Büchleins Robert Burns:
Dod und Deifl - Greimtes auf Wienerisch von Dieter Berdel
14. Mai 2022
Die Burns Night Nr. 21 der RBSA (Robert Burns Society Austria) war sozusagen ein Comeback-Event, da ja letztes Jahr uns das Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen am 14. Mai 2022 war es dennoch wieder ein fröhlicher Abend im Zeichen des schottischen Barden.
Burns auf "Weanarisch" wurde diesmal vom Schauspieler Wolf Bachofner vorgetragen, musikalisch begleitet wurde er vom Mischwerk (Maria Stippich, Kontrabass und Gesang, Helmut Stippich, Schrammelharmonika, Peter Havlicek, Kontragitarre und Reinhard Uhl, Klarinette). Robert Reinagl und Colin Munro präsentierten diesmal sehr schwungvoll das "Address to a Haggis" in scottish/wienerisch.
24. Jänner 2020
Das war unser Fest zum Jubiläum: Die bereits 20. Burns Night hat am Freitag, 24.1.2020, stattgefunden. Am Programm standen einige Premieren, wie Erstaufführung von "The Twa Dogs", ein Double Featuren des "Address to a Haggis" und die Wiederaufnahme von "The Jolly Beggars - die Bettlerkantatn" übertragen von Dieter Berdel.
Es ist nicht überzeichnet zu behaupten, dass diesmal das Schutzhaus "brodelte" - einem 20. Jubiläums wahrhaftig würdig. Auch der heurige Erfolg erneut mit dem großartigen Cornelius Obonya in der Rolle des Erzählers und einem Konvolut an großartigen Schauspielern bzw. Musikern basiert auf Berdel und Burns.
Die prominente Setlist an österreichischen Künstlerinnen und Künstlern umfasste diesmal: Wolfram Berger, Cornelius Obonya, Willi Resetarits, Susi Stach, Karl Fischer, Robert Reinagl, Monika Schwabegger, Peter Havlicek, Nikolai Tunkowitsch und Peter Rosmanith!
Erstmals auf Wienerisch zu hören war das Gedicht "The Twa Dogs" - Cornelius Obonya als Erzähler, Robert Reinagl & Wolfram Berger in der Rolle der beiden Hunde.
25. Jänner 2019
Die Burns Night Nr. 19 der RBSA (Robert Burns Society Austria) liegt erfolgreich hinter uns. Eine Burns Night mit dem Spot auf Burns’s Augenmerk auf die kriegerischen Zustände seiner Zeit. „I murder hate“ so das Thema und wie immer kongenial übersetzt mit „I hoss des moadn“ von Dieter Berdel.
Es ist leicht, dahin zu schreiben „wie immer kongenial“, oder „treffend, auf den Punkt“ usw. Aber dahinter steckt eine monatelange Zuwendung und gegenseitige Vereinnahmung von B zu B und umgekehrt.
B(urns) ist nämlich lebendig und in seinen Texten sowohl heutig, als auch zeitnah (um dieses heute beliebte Wort auch zu verwenden). Und B(erdel), mehr als doppelt so alt wie der früh dahingeschiedene Schotte B, steht natürlich mit beiden Beinen, beiden Gehirnhälften und beiden Herzkammern in der Jetztzeit. Kritisch sind beide und mit Humor gesegnet und daraus ergab und ergibt sich eine wunderbare Verschmelzung von B mit B.
Die Kriege und Schlachten auf die das diesjährige Motto Bezug nahm, also vor 260 Jahren, als Burns geboren wurde, sind uns Heutigen nur in den Großereignissen vertraut. Auch die Historie Schottlands mit seinen kriegerischen Auseinandersetzungen ist uns ziemlich unbekannt. Robert Burns aber war ein wacher Zeitgenosse und zugleich ein Fan von Schottlands Eigenständigkeit. Er schrieb nicht nur Liebesgedichte, die ihn berühmt machten, sondern verfasste auch freche Kommentare zur Lage seiner Zeit.
Das für uns heute fassbar zu übertragen ins „Weanarische“, ist ein Kunststück mit Betonung auf Kunst. Dieter Berdel hat durch sein „Weanarisch“ eine Kunst-Sprache für Burns erfunden, die von allen bei unseren Burns Nights auftretenden Interpreten, begeistert gelobt wurden. Auch der heurige Erfolg mit dem großartigen Cornelius Obonya und dem Trio „Landor“ basiert auf B und B.
Erstmals auf Wienerisch zu hören war das "Address to a Haggis" - der Fixpunkt jedes Burns Suppers, präsentiert von Michael Pichal.
Hier können Sie sich zum Newsletter der Robert Burns Society Austria anmelden,
um keinen Event zu versäumen.